Jen lebt in Buffalo (NY) und arbeitet neben dem Studium in einem Buchladen, als sie an einem schicksalhaften Abend die Liebe ihres Lebens kennenlernt… Doch die Liebe allein kann sie vor ihrem Schicksal nicht beschützen.

Genre: Romanze/Erotik/Drama
Rating: P18

Sonntag, 28. August 2011

Kapitel 4: Neue Bekanntschaften

***Jennifer POV***
Ich musste wohl eingeschlafen sein, als ich plötzlich etwas Schnüffelndes neben meinem rechten Ohr vernahm. Ich öffnete die Augen und sah eine feuchte Hundenase immer näher kommen.
»Lemon!«, hörte ich eine männliche Stimme hinter mir laut rufen.
Lemon?... Scheinbar schien dem kleinen Beagle der Name nicht zu gefallen. Zumindest reagierte er nicht darauf. Er hockte sich neben mich auf die Decke und ließ sich von mir hinterm Ohr kraulen. »Na du kleiner Streuner. Versteckst du dich vor deinem Herrchen?«
Plötzlich kam jemand hinter mir aus dem Gebüsch geschossen und Lemon schmiegte sich noch dichter an mich. »Lemon, verdammt noch mal. Ich such' mir hier 'nen Wolf und du baggerst wildfremde Frauen an.«

Donnerstag, 18. August 2011

Kapitel 3: Sonnenuntergang

***Jennifer POV***
Maggie hatte mich schon eine Stunde früher entlassen, so dass ich einige Einkäufe erledigen konnte, damit mein Kühlschrank nicht noch gänzlich vor Einsamkeit starb. Sogar etwas Obst gönnte ich mir dieses Mal. Ich hatte gerade meine vollen Einkaufstüten abgestellt, als es an der Tür klingelte. Erschrocken sah ich auf die Uhr an der Mikrowelle - er ist eine dreiviertel Stunde zu früh.

Mittwoch, 10. August 2011

Kapitel 2: Entschuldigung...

***Jennifer POV***
Die darauffolgende Woche schleppte sich gähnend dahin und ich war froh, als es endlich wieder Freitagnachmittag war und ich alle Viere von mir strecken konnte. Auf dem Heimweg von der Uni freute ich mich schon auf eine heiße Dusche, die Couch und ein gutes Buch. Ich hatte mir gestern aus dem Laden Hemmingways 'Das kurze glückliche Leben von Francis Macomber' mitgenommen. Gerade wollte ich mich meiner Kleider entledigen, als mir einfiel, dass ich doch noch Milch und Kaffee kaufen wollte, da ich heute Morgen feststellen musste, dass nichts mehr davon da war. Also schnappte ich mir wieder mein Fahrrad und ging zum Fahrstuhl. Die Tür öffnete sich und ich erstarrte. Da stand er vor mir an die hintere Fahrstuhlwand gelehnt und schaute mich mit seinen blaugrauen Augen durchdringend von unten herauf an.

Samstag, 6. August 2011

Kapitel 1: Der seltsame Nachbar

Mittwoch, 11. Mai, 8.15 Uhr

***Jennifer POV***
»Verdammt!«, murmelte ich und sprang aus dem Bett. Wegen des blöden Weckers hatte ich schon wieder verschlafen und kam nun zum zweiten Mal in dieser Woche zu spät zur Vorlesung. Wenn das so weitergeht, kann ich mir das Studium schenken und lieber den College Fonds für etwas sinnvolleres ausgeben, wie zum Beispiel meinen eigenen Buchladen. Ich arbeite zwar sehr gerne bei Maggie, aber ihre Räucherstäbchen und Kerzen... der ganze Tant... sind manchmal schon etwas merkwürdig. Meiner Meinung nach passt das eher in einen Coffee Shop, aber doch nicht in einen Buchladen.
Oh man, in einer Dreiviertel Stunde geht die Vorlesung los und ich brauch mit dem Fahrrad mindestens eine Stunde. Selbst wenn ich ein Auto hätte, wäre ich bei dem Verkehr nicht schneller. Ich hab's... ich kauf mir 'nen Helicopter von meinem College Fonds. Nee... genauso bescheuert. Ich wäre dann wahrscheinlich pünktlich an der Uni, aber da alles für den Heli drauf gegangen ist, ist dann auch nichts mehr fürs Studium übrig.