Jen lebt in Buffalo (NY) und arbeitet neben dem Studium in einem Buchladen, als sie an einem schicksalhaften Abend die Liebe ihres Lebens kennenlernt… Doch die Liebe allein kann sie vor ihrem Schicksal nicht beschützen.

Genre: Romanze/Erotik/Drama
Rating: P18

Freitag, 28. Oktober 2011

Kapitel 8: Verlangen und Hingabe

***Jennifer POV***
»Schläfst du heute nicht bei mir?« Er sah traurig aus.
»Ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist«, versuchte ich es. Doch ein Blick in seine Augen warf alle meine eben getroffenen Vorsätze über den Haufen. Warum hatte er nur solch eine unwiderstehliche Anziehung auf mich? Ich war ihm hoffnungslos verfallen. 
Er schien zu bemerken, dass mein Widerstand gebrochen war und setzte ein schiefes verschmitztes Lächeln auf. Sofort zog er mich an sich und hob mich auf seine Arme. Im Schlafzimmer legte er mich aufs Bett und kniete sich über mich. Langsam begann er meine Jeans aufzuknöpfen. Seine Augen waren auf meine gerichtet und ich konnte in seinen pures Verlangen erkennen. Im nächsten Moment spürte ich seine Lippen auf meinem nackten Bauch während er mir die Jeans samt Slip von den Hüften streifte. Mit der Zunge zog er eine feuchte Spur bis zum Ansatz meiner Scham. Er richtete sich auf und zog mir die Jeans gänzlich aus, dem folgte auch gleich seine Jeans und das T-Shirt. In Boxershorts kniete er sich wieder über mich und setzte sein Spiel mit der Zunge über meinen Unterleib fort. Immer wieder hauchte er zarte Küsse auf meine Scham und schob dabei mein T-Shirt nach oben. Er begann meine linke Brust zu kneten und ich stöhnte leise auf als er meine steif gewordene Brustwarze zwischen Zeigefinger und Daumen drehte. Mit der anderen Hand strich er leicht nach unten über meine heiße Mitte und versenkte sogleich und ohne Vorwarnung zwei Finger darin.

***Robert POV***
Jen stöhnte laut meinen Namen und bog sich mir entgegen als ich meinen Zeige- und Mittelfinger langsam in ihr bewegte. Meine Sehnsucht nach ihr brannte in meinen Shorts, doch ich wollte sie schmecken... ihr Lust und unendliches Verlangen nach mir verschaffen. Ich entzog ihr meine Finger, was ihr gar nicht zu gefallen schien und mit einem Seufzen quittierte. Mit meiner Zunge umkreiste ich gleich darauf ihre Knospe und fuhr ihre feuchte Spalte entlang. Erneut stöhnte sie laut auf und hob mir ihr Becken entgegen. Ich gab ihr wonach sie verlangte und ließ mein Zunge in sie gleiten. Ich leckte sie förmlich aus und spürte, wie sie ihrem Höhepunkt immer näher kam. Ihr Hände hatte sie in meine Haare gekrallt und drückte mich begierig in ihren Schoß. Ein letztes Mal saugte ich an ihrem Kitzler, als sie erschöpft und schwer atmend in die Kissen zurück sank, dabei zog sie mich zu sich und verschloss meine Lippen mit einem innigen Kuss.
»Ich will dich in mir spüren«, vernahm ich leise ihre raue noch immer atemlose Stimme an meinem Ohr, während sie an meinen Shorts herumfingerte. Ich zog sie aus und warf sie im hohen Bogen durchs Zimmer, ihr T-Shirt folgte unwiderruflich.
Ohne weiter Zeit zu verlieren, zog sie mich wieder auf sich und ich drang hart und schnell in sie ein. Ihre Lustschreie unterdrückte ich mit meinem Mund und unsere Zungen fochten einen leidenschaftlichen Kampf, bis sie mich mit einem weiteren Orgasmus mitriss.

~oOo~

Durch einen schrillen Ton wurde ich unsanft geweckt, als ich feststellte, dass mein Handy diesen grässlichen Laut von sich gab. Mit geschlossenen Augen tastete ich auf dem Nachttisch nach dem Störenfried und nahm das Gespräch an.
»Guten Morgen du Schlafmütze«, brüllte mir Jen überaus gutgelaunt ins Ohr.
»Mmh«, grummelte ich nur zurück.
»Es ist halb zwölf, sag bloß du liegst immer noch im Bett?«, hörte ich sie lachend fragen.
Nur langsam registrierte ich, dass sie gar nicht mehr neben mir lag. Ich rieb mir die Augen und nuschelte in den Hörer: »Wieso bist du denn nicht hier?«
Sie lachte... Lachte sie mich aus?... »Schatz, ich bin seit drei Stunden auf der Uni... Ich soll dich übrigens von Ash grüßen, sie steht gerade neben mir.«
»Mmh... danke!«, brummte ich. Am anderen Ende der Leitung hörte ich beide Kichern. Ich streckte mich und setzte mich auf die Bettkante. »Wann kommst du denn wieder? Ich vermisse dich.«
»Ich vermisse dich auch, aber bis 3 Uhr muss ich leider noch«, vernahm ich leise von ihr.
»Schade, dann muss ich wohl alleine duschen«, versuchte ich sie zu necken, doch sie schien nicht darauf eingehen zu wollen.
»Ich muss jetzt los. Ash drängelt schon, sie hat Hunger«, giggelte sie. Sie hauchte mir einen Kuss in den Hörer und schon war die Verbindung unterbrochen.
Ich stand auf und schlurfte ins Bad. Beim Blick in den Spiegel musste ich plötzlich grinsen. Die Erinnerungen an letzte Nacht ließen auch meinen kleinen Freund nicht unbeeindruckt, und da Jen erst in 4 Stunden wieder bei mir sein würde, musste ich mir wohl oder übel mit einer kalten Dusche Abkühlung verschaffen.

~oOo~

***Jennifer POV***
Ich verabschiedete mich von Ashley mit einem »Wir telefonieren«, schwang mich aufs Fahrrad und winkte ihr ein letztes Mal zu. Ich konnte es kaum erwarten Roberts Hände wieder auf meiner Haut zu spüren. Unterwegs besorgte ich noch ein paar Brötchen, denn ich bezweifelte, dass er schon etwas vernünftiges gegessen hatte, da sein Kühlschrank heute Morgen nur die Reste vom Chinesen enthielt.

Kurz überlegte ich in meiner Wohnung vorbeizuschauen, um schnell zu duschen, doch im Fahrstuhl musste ich mit einem Schmunzeln feststellen, dass ich bereits geistesgegenwärtig die 10 gedrückt hatte und mir ein 'Pling' anzeigte, dass ich angekommen war.
Ich klingelte und hörte Roberts aufgebrachte Stimme hinter der Tür. Er schien zu telefonieren. Als er öffnete zog er mich auch schon an sich und drückte mir einen Kuss auf die Stirn. Ich löste mich von ihm und hielt ihm die Brötchen vor die Nase. Er nickte nur und war augenblicklich wieder in sein Telefonat vertieft.
»Ich geh duschen«, formte ich tonlos mit meinem Mund.
Robert nickte erneut und bewegte ebenfalls nur die Lippen. »Okay.«
Als ich an ihm vorbei in Richtung Badezimmer lief, strich ich ihm ganz beiläufig mit der flachen Hand über seinen Po.
»...Ich muss jetzt Schluss machen. Lass uns das bitte ein anderes Mal klären«, hörte ich Robert sagen, bevor ich die Tür zum Bad schloss. Er klang leicht gereizt.

Enttäuscht sah ich die auf dem Boden liegenden feuchten Handtücher. Er hatte also bereits geduscht.
Ich entledigte mich meiner Klamotten und sprang unter den warmen Wasserstrahl. Langsam verteilte ich das Duschgel über meinen Körper und genoss mit geschlossenen Augen den wohltuenden Schauer, als ich Roberts nackten Körper an meinem Rücken spürte und er im nächsten Moment seine Arme um mich schlang und seine Hände auf meine legte, die auf meinem Bauch lagen.
»Ich dachte, du hast bereits geduscht?«, fragte ich und versuchte mich zu ihm zu drehen, doch Robert hielt mich in seiner Umarmung.
»Mit dir kann ich gar nicht genug duschen.« Seine leise Stimme klang rau.
Er führte meine Hände über meinen Bauch und dann weiter nach oben zu meinen Brüsten, die wir sanft anfingen zu massieren. Ich stöhnte auf und warf meinen Kopf nach hinten an Roberts Schulter. Er küsste sanft meinen Hals. Unsere Hände glitten immer noch über meinen Körper.
»Spürst du, wie sexy du bist, Jen?«, vernahm ich seine raue Stimme flüsternd an meinem Ohr.
Meine rechte Hand führte er zu meiner heißen Mitte und strich langsam darüber. Ich atmete schwer und mein Herz schien sich dabei fast zu überschlagen. Meinen Rücken drückte ich noch fester gegen Roberts Oberkörper und spürte nur zu deutlich seine eigene Erregung.
»Spürst du, wie heiß du bist?« Fest drückte er meine Finger auf meine Klitoris. Ich stöhnte ein weiteres Mal auf.
»Wie feucht...«, hörte ich erneut seine Stimme, als er meine Hände weiter zu meinem Eingang gleiten ließ.
»Wie eng...«, dabei führte er unsere Zeigefinger ein.
»Rob«, keuchte ich und spürte seine warmen Lippen an meinem Hals.
»Genieße es, Liebes. Lass dich einfach fallen und gib dich deiner Lust hin.« Robert ließ unsere Finger noch tiefer in mich gleiten. Seine Bewegungen wurden schneller und fester. Er gab den Rhythmus an und ich ergab mich der Leidenschaft.
Mit der linken Hand knetete er nach wie vor meine Brust. Er nahm meine Brustwarze zwischen seine Finger und spielte mit ihr. Unsere Finger wurden immer schneller. Wir drangen immer härter in mich ein. Robert drückte sein Becken immer wieder gegen meinen Po. Er leckte an meinem Hals und biss sanft hinein.
»Oh bitte... Robert.« Meine Stimme war nur ein einziges Wimmern.
»Willst du sehen, wie schön du bist, wenn du kommst?« Robert öffnete die Duschkabine und drehte uns zum großen Spiegel an der gegenüberliegenden Wand. »Schau dich an, Liebes. Du bist so wunderschön.«
Ich konnte im Spiegel Roberts dunkle Augen erkennen. Die pure Lust stach aus ihnen hervor. Eine neue Welle der Erregung ging durch meinen Körper. Ich schloss meine Augen.
»Jen, bitte. Öffne deine Augen wieder«, hauchte mir Robert erregt ins Ohr.
Ich sah wieder in den Spiegel... sah mich an, während ich es mir praktisch selbst besorgte. Immer schneller wurden unsere Bewegungen, als mein Körper zu zittern begann. Ich hielt die Luft an und erlebte einen noch nie dagewesenen Orgasmus, der mir gleichzeitig alle Sinne zu rauben schien.
»So wunderschön«, flüsterte Rob.
Meine Knie gaben nach und ich ließ mich erschöpft in seine Arme fallen. Rob zog unsere Finger aus mir und drehte mich um. Seine Arme lagen fest um meinen Körper und hielten mich, während ich meinen Kopf schwer atmend an seine Brust legte. Ich hatte gar nicht bemerkt, dass kein Wasser mehr lief, bis Rob es wieder andrehte. Er nahm mein Gesicht in seine Hände und unsere Münder trafen sich voller Verlangen. Nachdem wir uns nur widerwillig voneinander getrennt hatten, stiegen wir aus der Dusche und Rob wickelte mich in ein großes Handtuch.

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