Jen lebt in Buffalo (NY) und arbeitet neben dem Studium in einem Buchladen, als sie an einem schicksalhaften Abend die Liebe ihres Lebens kennenlernt… Doch die Liebe allein kann sie vor ihrem Schicksal nicht beschützen.

Genre: Romanze/Erotik/Drama
Rating: P18

Freitag, 7. Oktober 2011

Kapitel 7: Leidenschaft

***Robert POV***
Über dem Eriesee ging bereits die Sonne auf, als wir noch immer kichernd und leicht beschwipst von den Tequilas meine Wohnung betraten. Ich schlug die Tür zu und drückte Jen dagegen. Schon im Taxi mussten wir uns beherrschen nicht übereinander herzufallen, doch jetzt hielt uns nichts mehr auf. Schwer atmend saugte ich mich an ihren Lippen fest und ließ meine Hände fordernd unter ihr Kleid wandern, während sie an meiner Hose herumfingerte.
Jen war am Nachmittag nach Ashleys Anruf noch beim Frauenarzt gewesen, um sich so ein Spiralending einsetzen zu lassen, also konnten wir die lästigen Gedanken an ein Condom beiseite schieben.
Nachdem ich ihr das Kleid über den Kopf gezogen hatte, entledigte ich mich meines T-Shirts. Auf jede freie Stelle ihrer nackten Haut hauchte ich kleine Küsse und sah, wie Jen die Augen schloss. Als ich ihre Brustwarzen durch den BH liebkoste, stöhnte sie auf und schmiegte sich noch enger an mich. Sie öffnete meine Jeans und schob sie mir samt Shorts nach unten. Mit meinem Mund erkundete ich weiter ihren Körper, dabei zog sie sich den BH aus. Ich kniete mich vor sie, als ich an ihrem Bauchnabel ankam. Langsam ließ ich meine Zunge kreisen und entlockte ihr dadurch ein weiteres lustvolles Stöhnen. Meine Hände wanderten zu ihrem Slip und auch er folgte sehr rasch allen anderen Kleidungsstücken. Ich setzte meine Erkundungstour fort. An ihrem Venushügel angekommen, bedeckte ich diesen mit zarten Küssen und ließ meinen Daumen um ihren Kitzler kreisen. Als ich ihr rechtes Bein über meine Schulter legte, krallte sie sich mit ihren Händen in meinen Haaren fest. Vorsichtig ließ ich zwei Finger in sie gleiten und spürte ihre feuchte Bereitschaft. Sie schob mir ihr Becken laut stöhnend entgegen und schien alle Hemmungen verloren zu haben. Mein Penis begann hart zu pulsieren. Lange würde ich mich nicht mehr beherrschen können. Ich entzog ihr meine Finger, stand auf, umfasste ihren Po und hob sie hoch. Mit den Beinen umschlang sie meine Hüften und ich drang ohne Weiteres in sie ein. Sie hielt sich an meinem Nacken fest und begann langsam ihr Becken zu bewegen. Während ich sie immer mehr ausfüllte und mit jedem Mal härter zustieß, stöhnten wir gleichzeitig lustvoll auf. Unsere Küsse wurden wilder und leidenschaftlicher. Schon nach wenigen Minuten spürte ich wie sich ihre Beckenmuskeln um mein Glied zusammenzogen und im gleichen Moment wurde ich von ihr mitgerissen.
Nach Luft ringend hielten wir uns aneinander fest, bis ich es schaffte - noch immer eins mit ihr - sie ins Schlafzimmer zu tragen und mich vorsichtig von ihr zu lösen, indem ich sie aufs Bett legte.
»Bitte geh nicht«, flehte sie mich leise mit rauer Stimme an und hielt mich am Arm fest.
Ohne eine Antwort, hob ich Jen wieder vom Bett hoch und trug sie ins Badezimmer. Dort stellte ich sie ab und drehte die Dusche auf. Als das warme Wasser die richtige Temperatur erreicht hatte, zog ich sie mit mir in die Kabine und unsere Münder fanden sich erneut zu einem leidenschaftlichen Kuss.
Jen löste sich von mir und begann mich mit dem Duschgel überall einzuseifen. Nachdem ich ihre Liebkosungen dabei ausgiebig genossen hatte und mich nur schwer beherrschen konnte, nicht erneut über sie herzufallen, nahm ich ihr die Flasche weg und begann nun sie intensiv mit dem nach Wildbeere duftenden Gel einzuschäumen. Keine Stelle ihres Körpers ließ ich unberührt.

***Jennifer POV***
Wir hatten es nur mit Mühe vom Bad zurück ins Schlafzimmer geschafft. Nachdem wir uns erneut voller Leidenschaft geliebt hatten, waren wir irgendwann - die Sonne schien bereits durch einen Spalt in den Vorhängen - eng umschlungen eingeschlafen.

Rob lag neben mir auf dem Bauch, sein linkes Bein über meinem und sein Arm auf meiner Schulter. Ich selbst lag auf dem Rücken und erwachte mit einem wohligen Schauer, als ich spürte wie seine Hand langsam über meinen Bauch hinabstrich und sich zaghaft auf die Suche nach meiner empfindlichen Stelle machte. Unter seiner Berührung schob ich mich ihm leise stöhnend entgegen, wodurch er den Druck auf meine Knospe noch etwas verstärkte und mir dabei lustvoll zärtlich in die Schulter biss.
Seine Finger drangen fordernd ich mich ein und ich wollte mich ihm zuwenden, doch er drehte mich sanft in die andere Richtung, so dass ich mit dem Rücken zu ihm lag. Er rutschte ganz nah an mich heran, zog seine Finger aus mir heraus und liebte mich auf eine Art wie wir es noch nie getan hatten. Während er sich rhythmisch in mir bewegte, streichelte er weiterhin meinen inzwischen sehr empfindlichen Lustpunkt und trieb mich damit fast an den Rand des Wahnsinns bis mich eine Woge von immer wiederkehrenden kleinen Explosionen von diesen lustvollen Qualen erlöste. Aber selbst dann ließ er nicht von mir ab. Immer schneller wurden seine Stöße. Erst als ich ein weiteres Mal meinen Höhepunkt erreichte und Aufschrie, sank auch Robert zufrieden in die Kissen. Ich drehte mich um und kuschelte mich an seine noch immer schwer atmende Brust.

~oOo~

Ich musste wohl erneut eingeschlafen sein, als mich Robs flüsternde Stimme an meinem Ohr weckte. »Liebes, wach auf. Tom hat gerade angerufen.«
»Was will er denn so früh?«, nuschelte ich ins Kissen.
Rob lachte laut auf. »Weißt du eigentlich wie spät es ist?«
Ich zog mir das Kissen über den Kopf und grummelte ihm entgegen: »Auf jeden Fall viel zu früh.«
Schon wieder erklang Robs schallende Lache. »Es ist 7 Uhr abends.«
Schlagartig war ich wach und setzte mich auf. »Das ist nicht dein Ernst?«
Er küsste mich und hielt mir dann den Wecker vor die Nase. »Oh mein Gott. Wir haben ja den ganzen Tag verschlafen«, schrie ich erschrocken auf.
»Na ja, verschlafen würde ich das alles nicht unbedingt nennen.« Er lächelte und spielte verlegen mit dem Zipfel des Kopfkissens.
»Also, was will denn der gute Tom?«, seufzte ich und versuchte mir den Schlaf aus den Augen zu reiben. »Ein Wunder, dass er noch lebt, nachdem was wir gestern alles vernichtet haben«, setzte ich mit einem leicht belustigten sarkastischem Unterton hinzu.
Rob grinste: »Er wollte wissen, ob wir heute Abend noch etwas geplant hätten.« Ich runzelte die Stirn und sah ihn fragend an als er weitersprach: »Und da ich selbst keine große Lust habe, heute noch irgendwohin zu gehen, hab ich ihm vorgeschlagen, dass wir hier DVDs anschauen und uns etwas zu Essen bestellen könnten. Was hälst du davon?«
»Das klingt ganz in meinem Sinne«, lachte ich und gab ihm einen Kuss auf den Mund.
»Gut. In einer Stunde werden sie da sein. Wollen wir vorher noch duschen?«, grinste er mich frech an.
Ohne ein weiteres Wort zu verlieren stand ich auf und zog ihn hinter mir her in Richtung Badezimmer.

Erschrocken stellte Robert noch völlig außer Atem fest, dass Tom und Amber in fünfzehn Minuten hier sein würden. Nur schwer konnten wir uns dazu durchringen zu Ende zu duschen.
Ich hatte gerade meine Jeans zugeknöpft als es an der Tür klingelte. Da Robert bereits vorzeigbar angezogen war, ging er, um zu öffnen, während ich mir noch schnell eines seiner T-Shirts überzog.

Es war gar nicht so einfach sich bei Roberts riesiger DVD-Auswahl zu entscheiden. Amber und ich entschieden uns letztendlich einstimmig für Einer flog über das Kuckucksnest mit Jack Nicholson, welcher wohl einer von Robs Lieblingsfilmen war, denn er konnte jedes Wort mitsprechen. Unsere Männer hatten sich währenddessen um die Bestellung vom Chinesen gekümmert.
Nachdem der Film zu Ende war, ließen wir den Abend mit einem kalten Bier auf dem Balkon ausklingen. Ich saß auf Roberts Schoß und pulte am Etikett meiner Flasche herum, als Amber plötzlich sagte: »Wir haben uns heute ein Appartement angeschaut.«
Erwartungsvoll schaute ich auf und stellte die Bierflasche auf den Tisch. »Und? Werdet ihr es nehmen?«, fragte ich ungeduldig, da sie nicht gleich weitersprach.
»Tom hat noch Zweifel. Aber ich finde es ideal«, antwortete sie.
Tom zog Amber liebevoll in seine Arme und lächelte sie an: »Wenn du es unbedingt möchtest, dann lass uns morgen den Makler anrufen und die Verträge unterzeichnen.«
Amber begann freudig strahlend in seinen Armen auf und ab zu hüpfen - soweit ihr das möglich war. »Oh Schatz, danke. Glaub mir, das wird toll«, verschloss sie seinen Mund mit ihrem.
Als ich Rob wieder ansah, konnte ich ein zufriedenes Blitzen in seinen Augen erkennen, während er Amber und Tom beobachtete. Ich nahm sein Gesicht in meine Hände und drückte ihm einen innigen Kuss auf seine weichen, warmen Lippen. Er öffnete leicht seinen Mund und strich mit seiner Zunge über meine Oberlippe und bat um Einlass, den ich ihm nur zu gern gewährte.

Noch bevor wir uns endgültig in unserer Leidenschaft verlieren konnten, wurden wir durch Toms Stimme unterbrochen. »Ich will ja nicht stören, aber wir gehen wohl besser, es ist schon spät.«
Ich lächelte ihn verlegen an. »Keine schlechte Idee... Ich meine damit nicht, dass ihr jetzt geht«, stammelte ich. »Aber ich sollte mich morgen mal wieder in der Uni blicken lassen und etwas Schlaf vorher täte da ganz gut.« Aus den Augenwinkeln konnte ich Robs enttäuschten Blick sehen.
Wir verabschiedeten uns und ich wollte mich ebenfalls in meine Wohnung aufmachen, doch Rob hielt mich sanft am Handgelenk zurück.

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